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BI Pro Elbe - Pressemitteilung

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27. September 2004

Umweltminister kritisiert Planung für Saale-Kanal

17. September 2004

Offener Brief an Bundesverkehrsminister Stolpe

07. September 2004

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19. Juni 2003

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Gemeinsame Presserklärung BUND NABU DNR WWF

11. Mai 2003

Pressemitteilung: Bundesamt für Naturschutz äußert erhebliche Bedenken zum Saale-Kanal

05. Mai 2003

Prof. Lüderitz: Saale-Elbe-Kanal wäre krasse Fehlinvestition

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17. April 2003

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Falschinformationen zum Saalekanal durch Ausbaubefürworter

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Bundesverkehrsminister Stolpe: "Kein weiterer Elbausbau!"

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07. August 2002

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03. August 2002

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KONTAKT

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c/o Dr. Angela Stephan
Rübeländer Weg 10
39118 Magdeburg

E-Mail:
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BUND-PRESSEMITTEILUNG

Elbausbau:

Staatssekretär Ferlemann verbreitet Illusionen

Inkompetente Politik der Bundesregierung erreicht die Elbe


31. Januar 2010


"Aus den Worten von Staatssekretär Ferlemann (Bundesverkehrsministerium) spricht eine geballte Inkompetenz in Sachen Elbe. Mit nebulösen Formulierungen und in irreführenden Aussagen rechtfertigt er umstrittene Baumaßnahmen und schürt Hoffnungen auf zunehmende Transporte auf dem Wasserweg", erklärt Ernst Paul Dörfler, Leiter des BUND-Elbeprojekes im Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND).


Der wissenschaftlich bestätigte Trend zu immer häufigerem Niedrigwasser der Elbe werde von Staatssekretär Ferlemann völlig ignoriert. Schon seit zwanzig Jahren sei die Elbe von der angestrebten Mindesttiefe von 1,60 m weit entfernt. An durchschnittlich vier Monaten im Jahr fehle das erforderliche Wasser. Daran würden auch die angeblichen Reparaturen nichts ändern. Zudem werde der Klimawandel das Niedrigwasserproblem weiter verschärfen. Zu behaupten, die Elbe werde ohne massiven Ausbau allein durch Buhnenreparatur und Baggerungen ganzjährig und garantiert befahrbar, sei eine Irreführung der Öffentlichkeit, so der BUND.


Selbst das dem Bundesverkehrsministerium zugeordnete Bundesamt für Güterverkehr hat in einer Sonderstudie zum Hafenhinterlandverkehr festgestellt, dass die Güterschifffahrt der Elbe den Rücken kehrt. Zitat: " Nur selten können Beförderungen mit Binnenschiffen an mehr als 200 Tagen im Jahr mit einer Abladetiefe von mindestens 1,40 m wirtschaftlich sinnvoll erfolgen". (Anm.: Die Abladetiefe von 1,40 m entspricht der Fahrrinnentiefe von 1,60m)


Völlig offen sei für den BUND die Frage, wie Ferlemann den Wasserstand der Elbe stabilisieren und Mindesttiefen "garantieren" wolle, ohne den Fluss kanalartig auszubauen. Die Elbe habe von Natur aus schwankende Wasserstände. Mit dieser natürlichen Dynamik steht und fällt auch das UNESCO-Biosphärenreservat Mittelelbe ebenso wie das UNESCO-Welterbegebiet "Dessau-Wörlitzer Gartenreich". "Es wäre absolut unverantwortlich, für insgesamt 0,2% des Güterverkehrs, der über die Elbe läuft, dieses internationale Natur- und Kulturerbe opfern zu wollen", resümiert Dörfler.


Der BUND mahnt den Staatssekretär zu mehr Sorgfalt bei seinen Entscheidungen. Er sollte auch wissen, dass das Schienennetz im Elbekorridor über ausreichend freie Kapazitäten verfüge, um die anstehenden Transporte zu bewältigen, wie auch die DB-AG bestätigte.


Rückfragen:
Dr. Ernst Paul Dörfler
Leiter BUND-Elbeprojekt
www.elbeinsel.de
Tel.: 039244 290
Mobil: 0178 1617800


Berlin (dpa/bb) - Die Bundesregierung will die Elbe für schwerere Schiffe passierbar machen. Ab dem Jahr 2011 sollen auf dem gesamten Fluss Schiffe mit dreifach gestapelten Containern fahren können, kündigte der Verkehrsstaatssekretär Enak Ferlemann (CDU) am Freitag in Berlin an. Auf den meisten Strecken seien bisher nur Schiffe mit zwei Lagen unterwegs.


"Wir müssen den Reedern eine Wassertiefe von 1,60 Meter garantieren", sagte Ferlemann. Dazu sollen durch das Hochwasser im Jahr 2002 zerstörte Regelungswerke wieder repariert und Ablagerungen im Flussbett mit Baggern abgetragen werden. Ein Ausbau der Elbe sei aber nicht geplant, sagte der Staatssekretär.

erschienen am 29.01.2010

 
TERMINE

Mo 30. Januar 2012, 18.00Uhr
(Magdeburg, Dom)
Treffen der BI Pro Elbe

AUFRUFE

Protest gegen Saale-Elbe-Kanal
Moratorium für die Elbe
Christinnen und Christen für die Elbe
Künstler für die Elbe
Mit Argusaugen die Flüsse beschützen!