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Bürgerinitiative PRO ELBE Magdeburg


AKTUELLES

BI Pro Elbe - Pressemitteilung

22. November 2011

Elbe-Badetag 2011 in Magdeburg

23. Juni 2011

SPD-Landesparteitag Sachsen Anhalt

11. Dezember 2010

BI Pro Elbe - Pressemitteilung

10. September 2010

Elbe Badetag in Magdeburg am Wasserfall

11. Juli 2010, 13.30Uhr

Pressemitteilung zum Hintergrundgespräch Elbe

09. März 2010

BUND-Pressemitteilung

31. Januar 2010

Flussexperte von der österreichischen Donau zur Gefährdung des UNESCO-Welterbes „Dessau-Wörlitzer Gartenreich“

14. Juli 2009

Elbe-Badetag findet statt

12. Juli 2009

BUND Pressemitteilung

25. Oktober 2007

BUND Pressemitteilung

10. Oktober 2007

BUND Pressemitteilung

26. September 2007

Pro Elbe Magdeburg

27. August 2007

BUND Pressemitteilung

11. April 2007

BUND Pressemitteilung

04. April 2007

DUH Pressemitteilung

21. März 2007

BUND Pressemitteilung

07. Februar 2007

BUND Pressemitteilung

31. Januar 2007

BUND Pressemitteilung

15. Januar 2007

BUND und Arnika Pressemitteilung

24. Oktober 2006

BUND und Pro Elbe Pressemitteilung

10. Oktober 2006

BUND und Pro Elbe Pressemitteilung

05. Oktober 2006

Offener Brief an die Umweltministerin Petra Wernicke

01. September 2006

Deutsche Umwelthilfe Pressemitteilung

23. März 2006

BUND und Pro Elbe Pressemitteilung

15. März 2006

Wahlprüfsteine Pro Elbe

29. Januar 2006

Reaktion auf CDU Pressemitteilung

17. Januar 2006

Offener Brief an Bundesverkehrsminister Tiefensee

19. Dezember 2005

Netzwerktreffen Flusslandschaft Elbe

02. Dezember 2005

BUND Pressemitteilung

17. Mai 2005

Flussbaumaßnahmen an der Elbe verstoßen gegen geltendes EU-Recht

02. Mai 2005

BUND Pressemitteilung

11. April 2005

Studie des Umweltbundesamtes

08. März 2005

Neue Bilder in der Foto-Galerie

02. Februar 2005

Beispiel für Rückbau eines versteinten Elbufers

08. Dezember 2004

Wasser- und Schifffahrtsamt Magdeburg täuscht Öffentlichkeit

06. Dezember 2004

Hintergrundpapier zur Planung des Saalekanals

19. November 2004

Preis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und ZDF für die Bürgerinitiative Pro Elbe

12. November 2004

Heimlicher Ausbau der Elbe?

02. November 2004

Offener Brief an Bundesverkehrsminister Stolpe

27. September 2004

Umweltminister kritisiert Planung für Saale-Kanal

17. September 2004

Offener Brief an Bundesverkehrsminister Stolpe

07. September 2004

Baupläne für Elbe-Saale-Kanal stoppen

27. August 2004

Zur Aufhebung des Baustopps an der Elbe

07. Juli 2004

Deutsch-Tschechische Umweltorganisationen fordern: Stolpe muss endlich die Wahrheit sagen

04. April 2004

Stellungnahme vom 22. Mai 2003 des UFZ-Umweltforschungszentrums Leipzig-Halle GmbH - siehe unter DOWNLOAD

22. Januar 2004

Bundesverkehrswegeplan 2003 - siehe unter DOWNLOAD

3. Juli 2003

Saalekanal Flußandacht im Reichstag

23. Juni 2003

Herr Stolpe ist am Donnerstag, dem 19. Juni in Magdeburg, wir sind dabei! Treff 17 Uhr Eingang Maritim-Hotel Magdeburg (gegenüber Hauptbahnhof)

19. Juni 2003

Dieter Hildebrandts Scheibenwischer 1982, ausgegraben von Ulrich Kasparick

11. Mai 2003

Gemeinsame Presserklärung BUND NABU DNR WWF

11. Mai 2003

Pressemitteilung: Bundesamt für Naturschutz äußert erhebliche Bedenken zum Saale-Kanal

05. Mai 2003

Prof. Lüderitz: Saale-Elbe-Kanal wäre krasse Fehlinvestition

17. April 2003

Vortragsmanuskript von Dr. Angela Stephan

17. April 2003

Saale retten!

11. April 2003

Falschinformationen zum Saalekanal durch Ausbaubefürworter

28. März 2003

Neuer Bundesverkehrswegeplan: Nach Geisterhafen nun Geisterkanal?

19. März 2003

Saale-Elbe-Kanal vehement abgelehnt

04. März 2003

Empörung über Stolpe

25. Februar 2003

Christinnen und Christen für einen anderen Umgang mit Flüssen

27. Dezember 2002

Bundesverkehrsminister Stolpe: "Kein weiterer Elbausbau!"

12. Dezember 2002

Strittmatter-Preis des Landes Brandenburg für Dr. Ernst Paul Dörfler

05. Dezember 2002

EU-Kommission antwortet

02. Dezember 2002

Elbe und Saale gerettet

10. Oktober 2002

Flusskonferenz in Berlin

15. September 2002

Was lehrt die Flut?

02. September 2002

Deiche verlegen!

22. August 2002

Aus dem Hochwasser lernen

21. August 2002

Elbausbau sofort stoppen

13. August 2002

ver.di für Elbeausbau

07. August 2002

Grundstein für Elbe-Mahnmal

03. August 2002

Ältere Meldungen ...

(Ab März 2002)


KONTAKT

Bürgerinitiative
PRO ELBE Magdeburg

c/o Dr. Angela Stephan
Rübeländer Weg 10
39118 Magdeburg

E-Mail:
elbe@domfelsen.de
PRO ELBE
 
BUND UND ARNIKA (TSCHECHIEN) PRESSEMITTEILUNG

Daten von der Wasser- und Schifffahrtsdirektion in Magdeburg belegen:

Ganzjährige Güterschifffahrt auf deutscher Elbe ist und bleibt Utopie


Prag, 24. Oktober 2006


Aktuelle Daten von deutschen Behörden (Wasser- und Schifffahrtsverwaltung) zur Elbe belegen, dass Deutschland seine Zusage an Tschechien über die Schiffbarkeit der Elbe nicht wird einhalten können. Die Elbe hat die letzten 15 Jahren an durchschnittlich 100 Tagen im Jahr die versprochene Tiefe von 1,60m nicht erreicht. Eine Studie zum Niedrigwasser an der Elbe vom Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) bestätigt: dieser Trend wird sich verschärfen. Dieses Problem ist auch durch Flussbaumaßnahmen nicht zu beheben.


"Da keine realistischen Daten zu Grunde gelegt werden, wäre der Bau der geplanten Staustufe bei Decin sinnlose Verschwendung von Geld und eine gigantische Zerstörung von Natur!" erklärt Katerina Hlavata von der Umweltorganisation Arnika. "Es gibt eine Verbindung zu dem Welthafen Hamburg. Das ist die Bahn, die erst vor kurzem für viel Geld ausgebaut wurde und noch ausreichend freie Kapazitäten hat!"


"Die Elbe hatte als typischer Niedrigwasserfluss im vergangenen Jahrhundert ausgedehnte Trockenperioden. Nur die siebziger und achtziger Jahre waren feuchte Jahre mit viel Wasser", erläutert Frank Wechsung vom Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Doch auf diesem lange zurückliegenden Zeitraum basiere die Zusage des deutschen Verkehrsministers an Tschechien eine Tiefe von 1,60m zu garantieren. Dieses Versprechen könne nicht eingehalten werden, denn das Wasser in der Elbe verteile sich ungleichmäßiger, da die Extreme Hoch- und Niedrigwasser zunähmen.


"Aktuelle Zahlen der deutschen Behörden belegen, dass die Elbe zwischen Usti nad Labem und Hamburg auf keinen Fall ganzjährig für den Güterverkehr nutzbar sein wird." verdeutlicht Iris Brunar, Koordinatorin der Umweltverbände in der IKSE (Internationale Kommission zum Schutz der Elbe). "Das Niedrigwasserproblem hört an der Grenze nicht auf. Das Ziel, die ganzjährige Befahrbarkeit, ist und bleibt Illusion!" Fritz Holzwarth, BMU, Leiter der deutschen Delegation in der IKSE hätte bestätigt, dass an der deutschen Elbe ohne einen massiven Ausbau mit Staustufen eine ganzjährige Tiefe von 1,60m nicht erreichbar sei.


"Sachsen hat definitiv nicht die Absicht die Elbe auszubauen oder zu stauen, denn die Kosten würden den Nutzen um ein Vielfaches übersteigen." so Johannes Lichdi, Abgeordneter von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag. "Doch ein Ausbau wäre auf ganzer Länge der Elbe nötig, um das Versprechen zu halten."


Rückfragen:
Iris Brunar, Verbändekoordinaton IKSE
Tel.: 0340 8507978
Mobil: 0172-696 2931


Katerina Hlavatá, Arnika, Nature Protection Program
Tel.: +420-222 781471

Hintergrund:


Die deutsche Bundesregierung hat nach dem Jahrhunderthochwasser 2002 einen Ausbaustopp der Elbe beschlossen, der bis heute gültig ist. Die Elbe ist und bleibt damit ein Fluss mit natürlichem Wechsel von Hoch- und Niedrigwasser. Charakteristisch für die Elbe sind lang anhaltende Niedrigwasserperioden im Sommer und Herbst Die deutsche Wirtschaft, auch zunehmend die deutschen Elbehäfen, z.B. Riesa, haben sich auf Grund der Unberechenbarkeit der Elbe als Transportweg bereits weitgehend auf den verlässlichen Schienentransport umgestellt.


Die jüngste Zusage der deutschen Behörden gegenüber Tschechien, eine Fahrrinnentiefe von 1,60m an 345 Tagen im Jahr sicherzustellen, ist unhaltbar (1,60m zwischen Geesthacht und Dresden, 1,50m zwischen Dresden und tschechischer Grenze). Sie bezieht sich nicht auf die realen, sondern auf "historische" Wassermengen der Jahre 1973–1986. Diese Jahre waren der wasserreichste Zeitraum des letzten Jahrhunderts. (In der deutsch-tschechischen Vereinbarung als GlW 89* verklausuliert).


Die deutsche Zusage für eine nahezu ganzjährige Fahrrinnentiefe kann also nur eingehalten werden, wenn künftig die Elbe ständig soviel Wasser führt, wie in der wasserreichsten Episode der letzten hundert Jahre. Die Ausnahme wird in der deutsch-tschechischen Vereinbarung zur Regel gemacht. Die Realität jedoch sieht gänzlich anders aus. Die amtlichen Zahlen zur Befahrbarkeit der deutschen Elbe zeigen, dass sich in den letzten 15 Jahren die Niedrigwasserphasen verstärkten und keinen rentablen Güterverkehr mehr ermöglichten. Der Klimawandel wird die Extreme verstärken. Ein Staustufenbau in Tschechien ist damit nicht zielführend.


Iris Brunar

 
TERMINE

Mo 30. Januar 2012, 18.00Uhr
(Magdeburg, Dom)
Treffen der BI Pro Elbe

AUFRUFE

Protest gegen Saale-Elbe-Kanal
Moratorium für die Elbe
Christinnen und Christen für die Elbe
Künstler für die Elbe
Mit Argusaugen die Flüsse beschützen!