PRESSE-ECHO
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Magdeburger Volksstimme vom 13.02.2007 Mitteldeutsche Zeitung vom 12.02.2007 Leipziger Volkszeitung vom 15.01.2007 Leipziger Volkszeitung vom 15.09.2006 Mitteldeutsche Zeitung vom 14.09.2006 MDR 1 vom 24.05.2006 Lueneburger Landeszeitung vom 13.04.2006 MDR Info vom 18.02.2006
Magdeburger Volksstimme vom 07.02.2006 Neues Deutschland vom 17.01.2006 Berliner Zeitung vom 20.12.2005 Der Spiegel vom 12.12.2005 Magdeburger Volksstimme vom 17.05.2005 Mitteldeutsche Zeitung vom 09.05.2005 Magdeburger Volksstimme vom 19.03.2005 TAZ vom 04.03.2005 Saechsische Zeitung vom 02.12.2004
Magdeburger Volksstimme vom 29.11.2004 MDR vom 06.11.2004 DDP-LSA vom 07.10.2004 Magdeburger Volksstimme vom 04.09.2004 Saechsische Zeitung vom 11.09.2004 taz vom 09.09.2004 Magdeburger Volksstimme vom 29.08.2004 taz Staustufen Elbe vom 05.04.2004
Pressemitteilung AP vom 13.05.2003 Spiegel vom 12.05.2003 Magdeburger Volksstimme vom 18.04.2003 Osterburger Volksstimme vom 19.03.03 Magdeburger Volksstimme vom 19.03.03 Berliner Zeitung vom 18.03.03 taz vom 26.02.03 Magdeburger Volksstimme vom 22.02.03
Freie Presse Chemnitz vom 10.02.03 dpa vom 29.01.03 Magdeburger Sonntag vom 27.10.02 Tagesspiegel vom 31.08.02 Magdeburger Volksstimme vom 31.08.02 Telepolis vom 20.08.02 Magdeburger Volksstimme vom 12.08.02 Hannoversche Allgemeine Zeitung vom 03.08.02
Magdeburger Volksstimme vom 27.06.02 Sueddeutsche Zeitung vom 26.07.02 Magdeburger Sonntag vom 07.04.02 Magdeburger Volksstimme, Lokalanzeiger vom 23.03.02 Magdeburger Sonntag vom 05.02.02 Magdeburger Sonntag vom 09.12.01 Bild vom 14.11.01
KONTAKT
Bürgerinitiative PRO ELBE Magdeburg
c/o Dr. Angela Stephan Rübeländer Weg 10 39118 Magdeburg
E-Mail: elbe@domfelsen.de
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NEU GEGRÜNDETE BÜRGERINITIATIVE FÜR DEN ERHALT DER NATUR
Geplanter Saale-Kanal gefährdet die Kulturlandschaft im Elbe-Saale-Winkel
Magdeburger Volksstimme:Seit tausenden von Jahren haben Menschen die
Landschaft im Elbe-Saale-Winkel gestaltet, geprägt und sie dadurch zu dem gemacht,
was sie heute ist: Eine einzigartige Kulturlandschaft zwischen zwei naturnahen Flüssen,
in der Mensch und Umwelt im Einklang stehen. Doch nun ist diese Landschaft in Gefahr.
Barby. Karl Joachim Blume, Ina Ehrhardt, Helga Fritsche, Guido Jurczyk,
Jutta Röseler sowie Thomas Warnecke von der "Bürgerinitiative zum Erhalt der Kulturlandschaft im Elbe-Saale-Winkel"
schilderten in einem Brief an die Volksstimme ihre Bedenken gegenüber dem geplanten
Bau des Saale-Kanals.
Von dem Kanal gehen unmittelbare Gefahren für das Grundeigentum und die Häuser
der hier lebenden Menschen aus. Der Kanal soll quer zum in der Gegend vorherrschenden
Grundwasserstrom errichtet werden. Durch den Kanal werden sich die Wasserstände ändern,
wobei heute noch niemand weiß, ob positiv oder negativ. Das vollkommen ungewisse
Ergebnis abzuwarten, wäre unerträglich.
Aufgrund erteilter Genehmigungen zum weiteren Kiesabbau sei zu befürchten,
dass die Gemeinden über kurz oder lang zu Halligen werden, die in einem riesigen
Kiessee lägen. Darüber hinaus hätte ein Investor eine Genehmigung für den Betrieb
einer Kompostier und Abfallbehandlungsanlage am Ortsausgang Barby beantragt.
Die Krönung ist aber der für zunächst 80 Millionen Euro geplante Saale-Kanal.
Für dieses Projekt läge bisher kein einziges überzeugendes Argument vor.
Die Initiatoren meinen, der Kanal sei vollkommen überflüssig.
Er ist volkswirtschaftlich unwirtschaftlich und verschwendet kostbare Steuergelder
ohne entsprechenden Gegenwert. Er macht der bereits vorhandenen Eisenbahn Konkurrenz.
Der Kanal zieht wegen der fehlenden dauerhaften Schiffbarkeit der Elbe auch zwingend
deren Ausbau nach sich. Der geplante Bau vernichtet fruchtbare Ackerböden und damit
auch Arbeitsplätze und er zerschneide den Elbe-Saale-Winkel. Tornitz und Werkleitz
würden zu einer Insel, von den umliegenden Gemeinden abgeschnitten. Die Mitglieder
der Bürgerinitiative sind sich sicher, dass die jetzt geplanten Vorhaben die Region
in einem nie da gewesenen Ausmaß ein für alle Mal zur Unkenntlichkeit verstümmeln würden.
Wie weiter angemerkt wird, machten die aufgezeigten Planungen sämtliche Anstrengungen
und erheblichen Erfolge der letzten Jahre zum Erhalt und zur Steigerung der Attraktivität,
der Wirtschaftskraft und der Lebensqualität im Elbe-Saale-Winkel zunichte.
Eine kurörtliche oder touristische Entwicklung ist unter diesen Voraussetzungen ausgeschlossen.
Landwirtschaft kann nicht mehr betrieben werden. Menschen und Firmen werden abwandern
beziehungsweise nicht mehr zuziehen.
Eigentum verliert dann erheblich an Wert, Infrastruktur wird nicht mehr erhalten
und ausgebaut, öffentliche Abgaben und Beiträge steigen bei immer weniger Menschen
für die Zurückbleibenden drastisch, es kommt zu weiteren Abwanderungen, kurz,
die ganze Region stirbt.
Soweit dürfe es nicht kommen. Viele haben in den hiesigen Gemeinden ihre Heimat gefunden
und wollen mit den Familien und Freunden auch in Zukunft weiter in der Gegend leben.
Dies könne die Bürgerinitiative nur erreichen, wenn sie sich mit geballter Kraft
gegen die massiv gefährdenden Planungen zur Wehr setze und andere Lösungen gefunden würden.
Hierzu hat sich vor kurzem die "Bürgerinitiative zum Erhalt der Kulturlandschaft im Elbe-Saale-Winkel" gegründet.
Diese zu unterstützen, beziehungsweise sich hieran zu beteiligen, sind alle Bürger
ganz herzlich eingeladen und auch ausdrücklich aufgefordert.
Die Auftaktveranstaltung der "Bürgerinitiative zum Erhalt der Kulturlandschaft im Elbe-Saale-Winkel"
findet am 23. März um 19 Uhr im Barbyer "Rautenkranz" statt. Thema wird die Frage sein,
wie der Saale-Kanal verhindert werden kann. Gast ist an diesem Abend Peter Hettlich,
Mitglied des Deutschen Bundestages, Mitglied des Ausschusses für Verkehr, Bau-
und Wohnungswesen im Deutschen Bundestag sowie Sprecher der Arbeitsgruppe "Ost"
der Regierungsfraktionspartrei Bündnis 90/ Die Grünen.
Katharina Strauß
Magdeburger Volksstimme vom 19.03.2005
Kontakt: KUL-ELSA@web.de
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