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Bürgerinitiative PRO ELBE Magdeburg


PRESSE-ECHO

Keine Garantie für Schiffbarkeit der Elbe

Mitteldeutsche Zeitung vom 10.03.2010

Schönebecker Volksstimme - Lesermeinung

Schoenebecker Volksstimme vom 04.03.2010

Grüne und BUND kritisieren Land

Mitteldeutsche Zeitung vom 26.10.2007

Elb-Verein sicher: Schifffahrt und ...

Magdeburger Volksstimme vom 24.09.2007

Absprachebedarf mit Tiefensee

Maerkische Allgemeine vom 20.07.2007

Wer klaut uns das Elbewasser?

Magdeburger Elbereport vom 14.07.2007

Wirtschaftsminister will ganzjährige Schiffbarkeit der Elbe

Verkehrsrundschau vom 22.06.2007

Unesco prüft Mittelelbe auf Herz und Nieren

Magdeburger Volksstimme vom 13.02.2007

Die Elbe scheidet die Geister

Mitteldeutsche Zeitung vom 12.02.2007

Weiter Streit um geplante Elbe-Staustufe in Tschechien

Leipziger Volkszeitung vom 15.01.2007

Debatte im sächsischen Landtag

Leipziger Volkszeitung vom 15.09.2006

Heißer Disput um den Hafen Halle

Mitteldeutsche Zeitung vom 14.09.2006

Landesrechnungshof prangert Verschwendung in Sachsen-Anhalt an

MDR 1 vom 24.05.2006

Behörden haben eklatant versagt

Lueneburger Landeszeitung vom 13.04.2006

Landtag in Magdeburg für Elbe-Ausbau

MDR Info vom 18.02.2006

Lesermeinung

Magdeburger Volksstimme vom 07.02.2006

Teure Elbvertiefung

Neues Deutschland vom 17.01.2006

Endzeit an der Elbe

Berliner Zeitung vom 20.12.2005

Angriff aufs Auenland

Der Spiegel vom 12.12.2005

Bundesbehörde für Naturschutz kritisiert Bundesregierung

Magdeburger Volksstimme vom 17.05.2005

Ministerium will Bauarbeiten an der Elbe fortsetzen

Mitteldeutsche Zeitung vom 09.05.2005

Neu gegründete Bürgerinitiative

Magdeburger Volksstimme vom 19.03.2005

Konferenz der Elb-Minister

TAZ vom 04.03.2005

Projekt Staustufen steht unter Zeitdruck

Saechsische Zeitung vom 02.12.2004

Lesermeinung

Magdeburger Volksstimme vom 29.11.2004

Wasserstraßenkreuz leerer als gedacht

MDR vom 06.11.2004

Frisierte Zahlen?

DDP-LSA vom 07.10.2004

Lesermeinung Elbe - Ausbau

Magdeburger Volksstimme vom 04.09.2004

Verbündet für Staustufen

Saechsische Zeitung vom 11.09.2004

Der erste Schritt zur Geburt des Geisterkanals

taz vom 09.09.2004

Stolpe gibt Planung für Saale-Kanal frei

Magdeburger Volksstimme vom 29.08.2004

ELBE - Staustufen dank falscher Zahlen

taz Staustufen Elbe vom 05.04.2004

Bundesregierung will Saale auch gegen Widerstand ausbauen

Pressemitteilung AP vom 13.05.2003

Stolpes Geisterkanal

Spiegel vom 12.05.2003

Flussausbau-Gegner demonstrieren gegen geplanten Bau des Elbe-Saale-Kanals

Magdeburger Volksstimme vom 18.04.2003

Flussschützer schlagen Alarm

Osterburger Volksstimme vom 19.03.03

Wasser- und Schifffahrtsdirektion: Keine heimlichen Ausbau-Aktivitäten

Magdeburger Volksstimme vom 19.03.03

Stolpe will Saalekanal vorantreiben

Berliner Zeitung vom 18.03.03

Stolpe schickt neue Bagger an die Elbe

taz vom 26.02.03

Stolpe hebt totalen Baustopp für die Elbe auf

Magdeburger Volksstimme vom 22.02.03

Der Kampf um die Elbe

Freie Presse Chemnitz vom 10.02.03

dpa-Gespräch mit Dr. Ernst Paul Dörfler

dpa vom 29.01.03

Bürgerinitiativen haben sich durchgesetzt

Magdeburger Sonntag vom 27.10.02

Den Fluss im Kopf

Tagesspiegel vom 31.08.02

Leidet die Umwelt unter der Abfräsung des Domfelsens?

Magdeburger Volksstimme vom 31.08.02

Die Regenmacher

Telepolis vom 20.08.02

Elbe-Schützer wollen Aktionen verschärfen

Magdeburger Volksstimme vom 12.08.02

Die Elbe fließt bald in engem Korsett

Hannoversche Allgemeine Zeitung vom 03.08.02

Elbe-Symposium in Dessau

Magdeburger Volksstimme vom 27.06.02

Gremium des Bundestags prüft Uferausbau

Sueddeutsche Zeitung vom 26.07.02

Fazit nach Bündnisgrüner Tour auf der Elbe

Magdeburger Sonntag vom 07.04.02

Beeindruckende Präsentation, aber die Skepsis blieb

Magdeburger Volksstimme, Lokalanzeiger vom 23.03.02

Ausbau bleibt Streitthema

Magdeburger Sonntag vom 05.02.02

Im Streit um den Elbausbau verhärten sich die Fronten

Magdeburger Sonntag vom 09.12.01

Verschwendet Sachsen-Anhalt beim Elbe-Ausbau Fördermittel?

Bild vom 14.11.01


KONTAKT

Bürgerinitiative
PRO ELBE Magdeburg

c/o Dr. Angela Stephan
Rübeländer Weg 10
39118 Magdeburg

E-Mail:
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VERBÜNDET FÜR STAUSTUFEN

Schulterschluss deutscher und tschechischer Befürworter beim Elbschifffahrtstag 2004


Sächsische Zeitung: Mit einer „Deciner Resolution“ ist gestern im nordböhmischen Decin (Tetschen-Bodenbach) der Elbschifffahrtstag 2004 zu Ende gegangen. In der Resolution fordern die etwa 120 Teilnehmer der eintägigen Konferenz die Europäische Union, die Bundesregierung sowie die Regierung in Prag auf, den Ausbau der Elbe entschlossen zu fördern.


Die Bundesregierung wird ermahnt, die im Verkehrswegeplan von 1992 vorgesehenen, durch den Koalitionsvertrag von 2002 jedoch gestoppten Ausbaumaßnahmen an der Elbe umzusetzen. An die Adresse der tschechischen Regierung appellieren die Unterstützer der Resolution, die Planungsverfahren für den Bau zweier Staustufen zwischen Usti (Aussig) und Hrensko (Herrnskretschen) „zügig durchzuführen“.


Wirklich überraschen konnte der Wortlaut der Resolution angesichts der Teilnehmer- und Rednerliste nicht. Denn der Einladung des Vereins zur Förderung des Elbstromgebietes waren vor allem solche Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung gefolgt, die einem Ausbau der Elbe und dem Bau der Staustufen in Tschechien positiv gegenüberstehen. Vertreter des tschechischen Umweltministeriums sowie zahlreicher Umweltverbände, die die Staustufen-Pläne seit Jahren kritisieren, saßen nicht auf dem Podium. Sachsens Umweltminister Steffen Flath hatte seine Teilnahme wegen Terminschwierigkeiten abgesagt. An Deutlichkeit indes ließ er es schon im Vorfeld der Veranstaltung nicht fehlen. „Die können in Sachsen-Anhalt und Tschechien fordern, was sie wollen – in Sachsen bleibt die Elbe, wie sie ist.“


Schiff oder Bahn – das ist hier die Frage


„Der Ausbau der Infrastruktur an der Elbe ist dringend notwendig!“, lautete indes das gemeinsame Fazit der meisten Referenten. Die Binnenschifffahrt sei nicht nur wesentlich umweltfreundlicher als der Transport über Lkws. „Sie ist auch erheblich kostengünstiger als etwa die Bahn“, betonte Miloslav Spevacek, Handelsdirektor des Chemieunternehmens Lovochemie in Lovosice (Lobositz). Gerd Drossel, Vorstandsmitglied der Hamburger Hafen- und Lagerhaus Aktiengesellschaft, und Hans-Joachim Gottschalk, Staatssekretär im Verkehrsministerium in Magdeburg, unterstrichen die Forderung nach einem Elbausbau mit Prognosen zur Entwicklung des internationalen Containeraufkommens: Bis 2010, so Gottschalk, werde sich der Containerumschlag im Hamburger Hafen verdoppeln. Und nur eine entsprechend ausgebaute Elbe sei in der Lage, die Gütermengen zu bewältigen.


Mit demselben Argument hält auch das tschechische Verkehrsministerium an seinen Plänen zum Bau zweier Staustufen bei Decin fest, die dort eine ganzjährige Schiffbarkeit der Elbe gewährleisten sollen. „Die Eisenbahn ist hier keine Alternative, weil sie nicht die nötigen Kapazitäten hat“, sagte Vojtech Kocourek, Staatssekretär im Prager Verkehrsministerium – und widersprach damit Umweltminister Flath, der dafür plädiert, den Güterverkehr stärker über die Bahn abzuwickeln.


Nichts Neues also vom Elbe-Strand? Mit Blick auf die Argumente wohl tatsächlich nicht. Aber den Befürwortern des Elbeausbaus ist in Decin gelungen, was der Gegenseite vielleicht noch fehlt: der grenzüberschreitende Schulterschluss.

Anneke Hudalla

Sächsische Zeitung vom 11.09.2004